Universum Bremen

Mensch, Erde, Komos. Allein für die erste Abteilung haben wir anderthalb Stunden gebraucht. Und der Vierjährige war so begeistert, dass er in diesem Museum alles anfassen durfte und sogar musste! Den eigenen Schatten per Blitz an die Wand projizieren, mit einem Pendel Muster in den Sand machen, rudern und ein Skelett die eigenen Bewegungen nachmachen lassen, Geräusche per Fuß erzeugen, sich in  verschiedenen Spiegeln angucken die einen klein, dick, lang usw. machen… Es gibt Riechspiele, optische Täuschungen, Seile die fliegen, ein Erdbebensofa, eine „Fahrt“ in einem U-Boot, man kann (Sand-)Vulkane ausbrechen lassen, mit Magneten experimentieren, einen Mini-Tornado sehen, Wüstenstürme selber machen, Dinofilme gucken, Herzschläge verschiedener Tiere vergleichen und auch seinen eigenen hören, ausprobieren wie viel schwerer man ist, wenn man von oben auf die Waage springt, sich beklatschen und wiegen lassen… Und das Tollste, weil auch ein bisschen gruselig: der Taktil-Dom – in totaler Finsternis sich mit den Händen vorwärts bewegen (in der kurzen, leichten Variante oder schwerer mit Bücken und engen Gängen). In der Pause (der Erwachsenen) können die Kinder in der „Milchstraße“ mit verschiedenen Seilwinden Säcke hochhieven, mit Mikroskopen forschen, wiegen und bauen, sich im Fernsehen sehen, sich rückwärts sprechen lassen, träumen und experimentieren. Auf dem Außengelände gibt es noch den Entdeckerpark der im Eintrittspreis enthalten ist, den wir aber nicht mehr besucht haben weil unser niemalsmüder junger Herr total geschafft war. Außerdem gibt es wohl regelmäßig Sonderausstellungen. Einzig sind wir uns nicht einig, ob das Universum von außen eine Muschel (Onkel) oder ein Wal (junger Herr) ist. Super Tagesausflug!

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