Botanika & Rhododendronpark Bremen

Wieder einmal gab es mehr als ich erwartet hatte. Acht Euro pro Erwachsenem, dafür drei selbstausgesuchte Teebeutel und unser 4jähriger hat freien Eintritt. Wir starten im Entdeckerzentrum: es gibt die verschiedenen Verwesungsstadien eines Hasen zu sehen, man kann eine Wolfsspinne und Käfer unter einer Lupe studieren, mit einem Fahrrad Wind erzeugen, den Lauf der Sonne simulieren und wenn man die Photosynthese an der interaktiven Schautafel richtig erklärt, bekommt man zur Belohnung … na? Traubenzucker. Spiralförmig gelangt man in die nächste Etage. Zentrum ist hier das Liegekino, an dessen Decke ein leicht meditativer Film mit Namen „Hummelflug“ läuft. Aber auch hier gibt es viele Mitmachstationen: die Grundfarben können gemischt werden, man kann durch eine Facettenaugen-Brille schauen und so erfahren, wie Fliegen sehen. In Sand kann man verschiedene Fußabdrücke herstellen.  Aquarien und große weiche Bausteine als Spielecke sind die letzte Station bevor man in die Welt fliegt.  Eine nachgebaute Flugzeugkabine simuliert die Reise in asiatische Erdteile. Himalaya-Landschaften, Buddhastatuen, Gebetsmühlen mit denen man Mantras zum Himmel schicken kann, ein chinesicher Teepavillon in dem wir unsere Teebeutel aufbrühen können und eine kleine Pause machen, ein Wasserfall, Brücken, Berge, eine Aussichtsplattform und viele schöne Pflanzen. Dann machen wir einen Abstecher in die Sonderausstellung mit tropischen Schmetterlingen, die teilweise recht groß, immer wunderschön und recht „zahm“ sind – sie setzen sich auf Köpfe und Kapuzen. Man kann auch Schmetterlingspuppen sehen und an Essstationen schauen, wie die Rüssel arbeiten. Wieder zurück in der Botanika landen wir schliesslich im japanischen Garten: Hauptattraktion sind hier die Kois, die man unter Anleitung  füttern darf. Kois haben keine Zähne, kommen mit dem Kopf richtig aus dem Wasser heraus und schlürfsaugen das Futter aus der Hand. Ein prima Ausflug, besonders an einem nass-kalten Wintertag. Wir sind auch schon gespannt auf den um die Botanika herumliegenden Rhododendronpark, der schon jetzt in der Winterstarre wunderschön aussieht. Im Sommer gibt es dort wohl Schildkröten und der eine von den zwei Spielplätzen hat uns auch sehr gut gefallen.

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