Phänomenta Bremerhaven

Man muss sich zwar erst mal orientieren wenn man hereinkommt, aber dann erschliesst sich einem die Phänomenta schnell. Viel viel  kleiner und selbstgestrickter als das Universum in Bremen ist sie ideal für Kindergartenkinder. Man kann hier Brückenbauen (eine „echte“ zum Darüberlaufen und eine aus schmalen langen Bausteinen), ein Radio mit dem Fahhrad zum Erklingen bringen, optische Täschungen und Spiegel ausprobieren, sich in eine überdimensionale Lochkamera setzen,  den Drehstuhl mit einem Handrad in Gang setzen, Pendel pendeln lassen, ausprobieren welche der verschiedenen Rollstrecken die schnellste ist, sehr viele Puzzle und Würfelspiele spielen, Musik machen und hören… – und die obligatorische Wassersäule zum Kurbeln gibt es natürlich auch. Zwei weitere Attraktionen wurden uns von einem Mitarbeiter angeboten: eine Reise zum Mittelpunkt der Wärme und ein Besuch im Chemielabor (die zweite für 2,50 Euro pro Kind zusätzlich). Also ging es erst einmal in einer rasanten Fahrt mit einem sich rüttelnden und schüttelnden Fahrstuhl inklusive „Sprengungsgeräuschen“ in 5000 Meter Tiefe ins Innere der Erde.  Im Dedesdorfer Salzstock unter der Weser wurde die Geothermienutzung erklärt (sehr charmant mit einer batterieschwachen Taschenlampe). Unser Sohn war allerdings etwas irritiert, als wir aus dem Salzstock durch eine Tür tretend – ohne Rückfahrt mit dem Aufzug – plötzlich wieder „oben“ waren. Im Chemielabor durften die Kinder dann Centstücke versilbern und  vergolden: mit Laborkittel und Schutzbrille, Salzsäurelösung und Bunsenbrenner.
Und danach ein Fischbrötchen im Schaufenster Fischereihafen.

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