Zoo Hannover

3.50 fürs Parken, 19.50 Tageskarte Erwachsener, 13.50 für ab Dreijährige. Familienkarten gibt es nicht. Schluck. Trampolinspringen 1 Euro, Kinderschminken 4 Euro. Die Wege gehen an Souvenirshops vorbei und zwischen FastFood-Anlagen durch („Mama ich will Pommes.“ „Mama ich will Eis.“ „Mama ich will als Tiger geschminkt werden.“ „Mama ich will Pommes.“ etc.). Für Getränke und Snacks an den Buden bezahlt man wie erwartet Mondpreise. Das dazu. Wir hatten also Picknick mit.
Wir befinden uns in einem Erlebnis-Zoo. Gut daran ist, dass die Tiere recht artgerecht gehalten werden. Dafür sieht man sie natürlich meist nicht so gut. Dagegen setzt der Zoo mit Tiershows,  Fütterungen, Bootsfahrten, Streichelzoo, Sommerrodelbahn, sehr viel Grün und Tarnfarben-Architektur. Sehr schön ist der Abenteuerspielplatz ‚Brodelburg‘ mit angrenzender recht netter Gastronmie. Architektonisch und landschaftsbautechnisch ansprechend gibt es viele Bauten zum Klettern und Rutschen, Gratis-Trampoline und einen sehr schönen Wasserlauf zum Matschen und Stauen. Wenn man nah genug wohnt, lohnt sich hier eine Jahreskarte sicher sehr. Ostermontag mit 22 Grad ist allerdings massen- und somit elternentspannungstechnisch nicht der beste Tag für den  Zoo in Hannover. Fazit: Wie immer in den  modernen Zoos kann man sich alles an einem Tag gar nicht angucken. Schaffen will man aber trotzdem viel. Ich bin ja eher für kleinere Tierparks, die nicht so viel Eintritt kosten und nur einen halben Tag dauern. Danach ist man dann nicht so fertig bzw. quengelig, weil überreizt und müde.  Als das was er sein will ist der Zoo in Hannover aber empfehlenswert.

Die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag wurde deaktiviert.