Juli Zeh: Corpus Delicti (Ein Prozess)

„Das Mittelalter ist keine Epoche, sondern der Name der menschlichen Natur.“
Das ist schon großartig. Trotzdem nicht mein Buch. Nicht weil es zeitweise sehr grausam ist, nicht weil es ein erschreckendes Ende hat. Nein, weil die Figuren mich nicht berühren, die Charaktere sind einfach zu oberflächlich. Man kann dieses Buch als eine politische Prozessbeschreibung lesen und so gesehen ist es ein respektables Werk. Nachdenken über unseren Staat in Bezug auf Internetsperren, biometrische Daten & Co ist immer gut. Vielleicht war mir das Szenario aber etwas zu platt. Oder zu realistisch?
Lesenswert ist auf jeden Fall Torsten Larbigs Kritik in seinem Lehrerblog.

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