Archiv für die Kategorie 'Der Herr'

Logik

Montag, 09. Juni 2008

Neulich mit dem Radl unterwegs – der Herr hintendrauf.
Der Herr:
„Die Taube geht auf dem Radweg!!“
Die holde Mama:
„Tauben wissen nicht, dass man das nicht soll.“
Der Herr:
„Ja, die haben keine Mutter!“

Der Herr und seine Tierchen

Samstag, 19. April 2008

„Der soll `Hallo´ sagen.“ Standardsatz. Morgens um 7 im Bett, nach dem Kindergarten den ganzen Nachmittag lang, eigentlich immer sobald man in die Nähe des Herrn und seines Stofftier-Ensembles kommt. Rollenspiele halt. Was soll ich sagen, manchmal ist man halt selbst zum Stofftierhalten zu müde… Und: es endet immer damit dass sein Tier meinem eins überbrät. Jungs halt.

Und der Herr sprach:

Freitag, 18. April 2008

„Du stinkst niedlich.“ Dazu die Nase kraus gezogen. Habe allerdings nicht herausbekommen was Sohnemann damit meinte. Ich hatte Kuchen gebacken, der ein bisschen schwarz geworden war. Hoffentlich war’s das.

Service-Wüste mit Kleinkind

Dienstag, 18. September 2007

Telefon-Service einer großen Bank. Natürlich spreche ich mit einem Computer.
„Guten Tag, bitte sagen Sie Ihre Kontonummer oder…“
Der Herr im Hintergrund: „MAMA!“
„Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden. Bitte sagen Sie Ihre Kontonummer oder…“
Der Herr: [RUMMS]
„Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden. Bitte …. oder sagen Sie Berater oder Produktinformationen, wenn Sie kein Konto bei uns haben.“
Der Herr: „MAMA!!! KOMMMA!“
„Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden. Bitte sagen Sie Ihre Kontonummer oder…“
Die Mama: „BERATER!!!!!!!!!!BERATER!!!!!!!!!!!“.
Dudelidudeli. „Guten Tag bei der …, mein Name ist Hans Klein, wie kann ich Ihnen helfen?“

Und dann haben die mir noch für eine hauseigene Schusseligkeit Gebühren berechnet. Naja, der Anruf hat mich sicher auch 6 Euro gekostet. Was lernt man daraus? Einfach nicht aufregen, wenn plötzlich Geld vom Konto abgebucht wird. Lieber mit dem Kind spielen. Ist sicher gesünder.

Mama weit weg

Mittwoch, 08. August 2007

Wir wollten unserm Herrn ja nicht zu viel zumuten. Also war er erst mal ein halbes Jahr bis halb eins im Kindergarten (Mittagsmahl zuhause). Seit August isst er nun auch dort und sollte erst mal um halb zwei abgeholt werden. Das hab ich auch versucht – O-Ton des Herrn, angetroffen beim Puzzlen: „Mama, geh weit weg!“ Sieht so aus als könnte ich bald wieder arbeiten.

Was dem Herrn noch so alles einfällt

Montag, 09. Juli 2007

Was tut mal als Kind wenn mal abends keine Lust hat schlafen zu gehen? Na gut, man klettert aus dem Gitterbettchen und holt sich noch was zu spielen. Oder man räumt mal richtig das Bücherregal auf. Oder baut neue Bahnstrecken. Daran gewöhnt man sich als Eltern ja. Aber im Juli die Heizung volle Pulle aufdrehen – das war neu. Alt sind die Heizungen die nach Abschaltung noch mindestens drei Stunden Wärme abgeben. Und abgedreht (denn gemerkt) haben die Eltern erst nach 20 Minuten. Gut dass wir (im vierten Stock eines BACKsteinhauses im mediterranen Köln!) einen kalten Sommer haben.

Beten oder nicht beten…

Montag, 11. Juni 2007

Also der Herr ist ja in einem kirchlichen Kindergarten. Als verantwortungsvolle Eltern, die es nicht so haben mit christlichen Ritualen, wollten wir rauskriegen ob dort vor den Mahlzeiten gebetet wird. Frage: „Was sagt denn die Jessica [die Kindergärtnerin] vor dem Essen?“
Antwort des Herrn (schreiend): „Aufräumen!“
Ach so.

Großer Junge

Dienstag, 24. April 2007

Tatort U-Bahn: die Türen -sagen wir mal- „benetzen“ (nach dem Zähneputzen ausspucken muss man ja üben wo man kann) und seeeehr laute Tarzan-Schreie ausstossen. Ausgestiegen aus der Bahn singt der Herr dann lieblichst „Winter ade, Scheiden tut weh…“. Niedlich isser ja.

Multitasking frohgemut

Mittwoch, 14. Februar 2007

Haustür aufschließen, angeschnalltes Kind im Buggy und zwei Tragetaschen in den Hausflur bugsieren. Taschen auf die vierte Treppenstufe stellen, damit man drei Sekunden hat, bevor Sohnemann sie sich greifen (und ausschütten) kann. Jetzt! Kind abschnallen – dabei gleichzeitig Buggy mit einem Fuß und einer Hand zusammen“falten“, mit dem anderen Fuß den Rollator der alten Damen aus dem 2. Stock fixieren, da er sonst nebst Kind (erste Station) die Kellertreppe runterfährt. Dann schnell zur Ablage hechten (zweite Station) und vermeiden, dass alle Pizzawerbeprospekte und anderes sich über den gesamten Boden verteilen („Kamelle! Strüßjer!“ Wir sind ja schließlich in Köln.). Dann: Haustür mit einem Fuß zuhalten, damit der Herr nicht wieder auf die Straße rennt (dritte Station), Schweiß abtupfen, schnell durchatmen. Kind an die eine Hand, Taschen in die andere und los gehts singend und kreativ (Wo die großen Elefanten spazieren gehen / Schmetterling du kleines Ding usw.) in die vierte Etage. Nach einer Viertelstunde Training für die Mutti und Spaß für den Herrn, schnell Schlüssel in die Tür (Dauerklingeln ist lustig), Schuhe aus und rein. Taschen schnell in die Küche und Tür zu (sonst Backofen an und irgendwas in die Waschmaschine gesteckt), Hechtsprung zum Badezimmer, bevor der Schemel hervorgeholt und alles nass. Endlich selber Jacke aus und ausschwitzen. Ach ja: emotionslos und souverän lautet die Erziehungsparole – die einzige die hier funktioniert. Bei allen anderen Versuchen (unterschwellig genervter Tonfall, Eile o.ä.) legt sich Sohnemann direkt und stur auf die erste Treppenstufe und wartet so lange bis man ihn hochträgt. Aber sonst toll!